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Innovatives Weinbergmanagement mit Schafbeweidung - Forschungsprojekt "Win-Win im Weinbau W³"

Das Forschungsvorhaben der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg in Kooperation mit dem Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie weiteren assoziierten Partnern befasst sich mit der Aktivierung qualitativ und quantitativ interessanter, naturschutzfachlicher Potenziale durch die „ökologische Intensivierung“ des Weinbaus mittels extensiver Schafbeweidung.
Ziel ist die Erprobung, Erforschung und Vermittlung von anwendungsbezogenem Wissen zum Einsatz von Schafen im Weinberg, um eine ökologische und auch biodiversitätsfreundliche Aufwertung von Weinbergen zu ermöglichen.

Am Donnerstag, den 25. Juli 2019, stellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forschungsprojekts Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann das Modellvorhaben und erste Versuchsflächen in verschiedenen Rebparzellen in Freiburg auf dem Gelände an der Resistenz- und Klonenzüchtung des Staatlichen Weinbauinstituts in der Wonnhalde vor.

Im Fokus steht die Entwicklung einer auch ökonomisch interessanten Alternative zu konventionellen, mehrmals jährlich durchgeführten Arbeitsschritten: Mulchen, Fräsen, Herbizideinsatz zur Kontrolle konkurrierender Begleitflora und phytosanitärer Laubrückschnitt. In klassischer mechanischer bzw. chemischer Ausführung sind diese Arbeiten zwar weinbaulich notwendig, im Sinne des biotischen und abiotischen Ressourcenschutzes allerdings negativ zu bewerten.

Das vierjährige Modellvorhaben konnte im Februar 2019 gestartet werden und wird mit rund 380.000 Euro von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg aus Erträgen der Glücksspirale gefördert.

              
Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann besucht das Projekt „Win-Win Weinberg (W³)“ in Freiburg.

Bilder: © Monika Baumhof-Pregitzer

 

 

 

 

 

 

 

 

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